Rechtliche Hinweise

Nutzungsbedingungen

Bitte beachten Sie bei der Benutzung dieser Website folgende Hinweise ("Nutzungsbedingungen).

1. Nutzungserlaubnis

Die Deutsche Oppenheim Family Office AG (nachfolgend „Deutsche Oppenheim“ genannt) räumt natürlichen Personen, die diese Website besuchen (nachfolgend „User“ genannt), eine widerrufliche, nicht exklusive, nicht übertragbare und beschränkte Erlaubnis zum Zugang zu und der Benutzung der Website sowie der auf ihr enthaltenen Materialien ein. Die Erlaubnis gilt nur insoweit, als der User ausschließlich die im Folgenden beschriebenen Ziele verfolgt und sich an die in diesen Nutzungsbedingungen aufgestellten Einschränkungen hält. Dem User ist es nicht gestattet, den Betrieb der Website in irgendeiner Weise zu unterbrechen oder dies zu versuchen.

2. Gewährleistungsausschluss

2.1 Regionale rechtliche Beschränkungen

Diese Website enthält allgemeine Informationen über die Art der von der Deutsche Oppenheim angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Diese Website ist nicht an Personen in Ländern / Jurisdiktionen gerichtet, in denen die Veröffentlichung von Informationen hierüber oder der Vertrieb solcher Produkte und Dienstleistungen, wie sie auf der Website beschrieben sind, verboten ist, sei es aufgrund von Nationalität, Wohnsitz oder anderen Gründen. Personen, die solchen Beschränkungen unterliegen, dürfen diese Website nicht benutzen.

2.2 Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Informationen und Funktionalitäten

Die Website und ihr Inhalt werden „so, wie sie sind“ bereitgestellt.

Abgesehen von der Ausnahme, dass die Haftung unter dem anzuwendenden Recht nicht beschränkt werden kann, und abgesehen von der Haftung für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz, gewährleisten die Deutsche Oppenheim, ihre jeweiligen Lizenzgeber oder sonstige Dritte, die Informationen oder Funktionalitäten auf oder durch diese Website zugänglich machen, nicht

(i) die Pünktlichkeit, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen, die bestimmungsgemäß auf der Website angeboten werden, eingeschlossen alle Preisangaben;

(ii) die Richtigkeit der Ergebnisse, die der User oder sonstige Dritte durch die Benutzung der Website erlangt haben.

Abgesehen von der Ausnahme, dass die Haftung unter dem anzuwendenden Recht nicht beschränkt werden kann, und abgesehen von der Haftung für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz, übernimmt die Deutsche Oppenheim keinerlei Gewährleistung für Informationen, die von Dritten auf oder durch die Website angeboten werden.

Alle Meinungen oder Einschätzungen, die als Meinung oder Einschätzung der Deutsche Oppenheim dargestellt werden, geben nur die jeweilige Meinung oder Einschätzung der Deutsche Oppenheim zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und können jederzeit ohne Vorankündigung geändert werden. Sie können von den Meinungen oder Einschätzungen anderer Unternehmen der Deutsche Bank Gruppe abweichen.

Bis zu dem Maße, dass das jeweils anzuwendende Recht erfordert, stellen die Inhalte der Website keinerlei Zusicherung dar, weder ausdrücklich oder implizit, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Handelbarkeit von dargestellten Produkten oder Wertpapieren, die Freiheit von Rechten Dritter oder betreffend der Eignung für bestimmte Zwecke. Ebenso wenig sichert die Deutsche Oppenheim zu, dass die Website oder irgendeine Funktion oder Inhalt dieser Website ohne Unterbrechung oder fehlerfrei angeboten werden, dass Mängel behoben oder dass die Website oder der Server, auf dem die Website zur Verfügung gestellt wird, oder ein angeschlossenes System frei von Viren oder anderen schädlichen Komponenten sind.

2.3 Verweise auf andere Websites (Links)

Diese Website kann Verweise auf andere Websites (Links) enthalten, die wiederum Inhalte wiedergeben können, die von der Deutsche Oppenheim unabhängigen Betreibern hergestellt oder zugänglich gemacht worden sind. Die Deutsche Oppenheim ist nicht verantwortlich für Informationen auf Websites, die über Verweise auf dieser Website erreicht werden können, und übernimmt daher keine Haftung für die Inhalte auf Seiten fremder Anbieter. Dies gilt auch für Börsen-, Finanz- und sonstige preissensitive Informationen, die aus Systemen fremder Anbieter online in Echtzeit oder zeitversetzt auf diese Websites übernommen werden.

Alle Meinungen oder Empfehlungen, die auf diesen unabhängigen Websites ausgesprochen werden, sind alleine die der von der Deutsche Oppenheim unabhängigen Anbieter oder Betreiber und sind nicht Meinung oder Empfehlung der Deutsche Oppenheim. Die bloße Existenz eines Verweises auf solche Websites stellt keine Empfehlung oder sonstige Bestätigung durch die Deutsche Oppenheim zu Gunsten dieser Websites, deren Inhalt oder deren Betreiber dar.

2.4 Änderungen an der Website

Die Deutsche Oppenheim behält sich vor, zu jeder Zeit den Betrieb der Website zu ändern, auszusetzen oder ganz einzustellen, einschließlich der auf der Website angebotenen Dienste, Informationen, Eigenschaften oder Funktionalitäten, die im Rahmen der bestimmungsgemäßen Benutzung der Website zugänglich sind. Die Deutsche Oppenheim behält sich weiterhin vor, die Nutzung einzelner Eigenschaften, Funktionalitäten oder Dienste zu begrenzen oder den Zugang zu Teilen oder der ganzen Website ohne Vorankündigung zu beschränken.

3. Haftungsbeschränkungen

Die Nutzung der Website geschieht auf das eigene Risiko des Users. Der User trägt die alleinige Verantwortung und das alleinige Verlustrisiko, das sich aus dem Herunterladen von, dem Zugang zu oder der Benutzung der Website und / oder ihres Inhaltes ergibt.

Abgesehen von der Ausnahme, dass sich die Haftung unter dem anzuwendenden Recht nicht ausschließen lässt und abgesehen von der Haftung für eigenes grob fahrlässiges Verhalten oder Vorsatz,

(i) haften die Deutsche Oppenheim, ihre jeweiligen Lizenzgeber oder sonstige Dritte, die Informationen oder Funktionalitäten auf oder durch die Website zugänglich machen, nicht für Schäden irgendwelcher Art, die (1) infolge der auf der Website veröffentlichten Informationen oder (2) durch Fehler in oder Auslassungen der Website entstehen;

(ii) übernehmen die Deutsche Oppenheim, ihre jeweiligen Lizenzgeber oder sonstige Dritte, die Informationen oder Funktionalitäten auf oder durch die Website zugänglich machen, keinerlei Haftung für Schäden, die aus Orders, Investmententscheidungen oder dem Erwerb von Waren oder Dienstleistungen Dritter (eingeschlossen Finanzinstrumente und Devisen) entstehen, die auf Informationen beruhen, die auf dieser Website zugänglich gemacht werden;

(iii) und unter keinen Umständen können die Deutsche Oppenheim, ihre jeweiligen Lizenzgeber oder sonstige Dritte, die Informationen oder Funktionalitäten auf oder durch diese Website zugänglich machen, in Anspruch genommen werden für Schadenersatzforderungen in irgendeiner Weise, seien sie direkter oder indirekter Natur, punitiver Art, atypischer Natur oder aus Folgeschäden, die sich aus der Benutzung der Website, oder ihrer Unbenutzbarkeit ergeben, auch wenn die Deutsche Oppenheim, ihre jeweiligen Lizenzgeber oder sonstige Dritte, die Informationen oder Funktionalitäten auf oder durch die Website zugänglich machen, auf die Möglichkeit des Eintritts eines solchen Schadens hingewiesen wurden oder solche Schäden vorhersehbar waren.

4. Kein Angebot, keine Beratung

Sofern nichts anderes vereinbart ist,

(i) stellen die Inhalte auf dieser Website weder Werbung noch ein Vertragsangebot oder eine Finanz- oder sonstige Beratung dar. Durch das Vorhalten von Inhalten auf dieser Website bzw. durch deren Aufruf geht die Deutsche Oppenheim mit dem User keinerlei vertragliche Beziehungen ein. Diese Website stellt keinen Ersatz für Beratung in Finanz- oder sonstigen Angelegenheiten dar. Keiner der Inhalte auf dieser Website ist als Empfehlung zu verstehen, bestimmte Transaktionen einzugehen oder zu unterlassen, ohne zuvor eine die Bedürfnisse und die Gesamtsituation des Users berücksichtigende individuelle Beratung einzuholen.

Dementsprechend ist nichts auf dieser Website ein Angebot, das vom User angenommen werden kann in der Art, dass dadurch ohne weiteres Hinzutun der Deutsche Oppenheim vertragliche Verpflichtungen für die Deutsche Oppenheim entstehen (invitatio ad offerendum)

(ii) stellt das Zugänglichmachen von Informationen oder Funktionalitäten auf dieser Website keinerlei Beratung dar (einschließlich, ohne Ausnahme, betreffend die Ausführung von Transaktionen oder jede Art von rechtlicher, steuerlicher oder buchhalterischer Beratung oder Beratung hinsichtlich der Eignung oder Rentabilität von Wertpapieren, Investments oder Transaktionen);

(iii) macht die Deutsche Oppenheim auf dieser Website lediglich Informationen und Funktionalitäten allgemeiner Natur zugänglich, die nicht als Finanz-, Rechts-, Steuer- oder sonstige Beratung gedacht sind und nicht Angebot, Aufforderung zum Handel oder Empfehlung von Wertpapieren oder sonstiger Finanzprodukte oder Dienstleistungen sind. Die Informationen, die dem User auf dieser Website zugänglich gemacht werden, können sich von denen unterscheiden, die anderen Usern oder Kunden der Deutsche Oppenheim zugänglich gemacht werden. Der User sollte sich nicht ausschließlich auf die auf dieser Website zugänglich gemachten Informationen verlassen und in jedem Fall zusätzlich unabhängigen fachlichen Rat einholen, insbesondere soweit es um seine finanziellen, steuerlichen und / oder rechtlichen Bedürfnisse geht, bevor er irgendwelche Investmententscheidungen trifft. Die Website umfasst nicht notwendigerweise alle Kriterien, die für die Zwecke des Users entscheidend sind oder gibt für den User wichtige Aspekte möglicherweise nicht auf dem letzten Stand wieder. Neben den auf dieser Website gezeigten Produkten und Dienstleistungen gibt es auf dem Markt weitere Produkte und Dienstleistungen, die für die Zwecke des Users möglicherweise besser geeignet sind.

5. Verschiedenes

5.1 Zu Grunde liegendes Recht und Rechtsprechung

Sofern sich nicht aus vertraglichen Vereinbarungen anderes ergibt, richten sich diese Nutzungshinweise nach deutschem Recht und sollen nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland ausgelegt werden.

5.2 Anlageergebnisse, Renditen

Angaben auf dieser Website betreffend Anlagen beruhen auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, aus denen keine Hinweise betreffend zukünftiger Erträge hergeleitet werden können. Der Wert von Anlagen kann steigen oder fallen, und Anleger müssen damit rechnen, den eingesetzten Betrag nicht zurückzuerhalten. Auf dieser Website dargestellte Produkte sind durch staatliche Stellen weder versichert noch garantiert.

5.3 Geltungsbereich

Diese Nutzungsbedingungen gelten zu Gunsten der Deutsche Oppenheim und zu Gunsten der weiteren Mitglieder der Deutsche Bank Gruppe und erstrecken sich auch auf deren jeweiligen Rechtsnachfolger sowie deren jeweiligen Zessionare und Beauftragte. Sofern sich aus diesen Nutzungshinweisen Rechte ergeben, können die Deutsche Oppenheim oder jedes Mitglied der Deutschen Bank Gruppe diese Rechte an jeden anderen der Vorgenannten oder sonstige Dritte übertragen.

5.4 Übertragung von Aufgaben

Die Deutsche Oppenheim behält sich das Recht vor, Funktionen, die in Verbindung mit dem Betrieb der Website stehen, durch Dritte ausführen zu lassen.

5.5 Änderungen der Nutzungshinweise

Die Deutsche Oppenheim behält sich das Recht vor, diese Nutzungshinweise in jeder Weise zu ändern oder zu ergänzen. Der User sollte diese Nutzungsbedingungen zu Beginn jedes Besuches auf dieser Website lesen, um sich mit möglichen Änderungen vertraut zu machen.

5.6 Keine konkludente Verzichtserklärung

Die Nichtausübung oder verspätete Ausübung von irgendwelchen Rechten seitens der Deutsche Oppenheim kann in keinem Fall als Verzicht auf dieses Recht gedeutet werden. Die Teilausübung eines Rechtes schließt die weitere Geltendmachung dieses Rechtes nicht aus. Der Verzicht auf ein Recht bedeutet nicht Verzicht auf oder Abänderung irgendwelcher anderer Rechte.

5.7 Vertragliche Vereinbarungen

Weichen vertragliche Vereinbarungen zwischen der Deutsche Oppenheim und dem User von diesen Nutzungsbedingungen ab, so gelten die vertraglichen Vereinbarungen vorrangig.

5.8 Salvatorische Klausel

Sofern zu irgendeiner Zeit eine Bestimmung oder ein Teil einer Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen rechtswidrig, ungültig oder nicht durchsetzbar werden sollte nach dem Recht einer Rechtsordnung, so berührt dies nicht die Rechtmäßigkeit, Gültigkeit oder Durchsetzbarkeit der übrigen Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen in dieser Rechtsordnung oder in irgendeiner anderen Rechtsordnung.

6. Urheberrecht (Copyright) und Handelsmarke

Diese Website ist urheberrechtlich geschützt.

Die Deutsche Oppenheim sowie ihre jeweiligen Lieferanten, sofern vorhanden, behalten sich jeweils alle Rechte an allen Daten, Texten, Bildern, Software sowie sonstigen Elementen (einschließlich Multimedia-Elemente) vor, die auf dieser Website angezeigt, durch sie weitergegeben oder zum Herunterladen bereitgestellt werden oder zur Bereitstellung einer Funktion dieser Website benötigt werden (nachfolgend „Content“ genannt).

Durch die Benutzung der Website und des Contents und die Erlaubnis hierzu erlangt der User keinerlei Rechte an der Website oder dem Content. Der User darf diese Nutzungsbedingungen oder andere Teile des Contents ausschließlich für private, nicht gewerbliche Zwecke kopieren oder ausdrucken.

Alle diese Kopien unterliegen den in diesen Nutzungsbedingungen genannten Beschränkungen und müssen eine Kopie des Copyright-Hinweises der Deutsche Oppenheim enthalten.
Der User darf die Website oder den Content nicht herunterladen, anzeigen, reproduzieren, davon abgeleitete Arbeiten erstellen, übertragen, verkaufen, verteilen, vermieten, verpachten, weiterlizenzieren, verleihen oder übertragen, sofern dies in diesen Nutzungsbedingungen nicht ausdrücklich gestattet wird.

Dem User ist es untersagt,

(i) die Website (einschließlich, ohne jede Beschränkung, Software von Drittanbietern, sofern diese zur Anwendung kommt) zum Anbieten von Dienstleistungen zu Gunsten Dritter zu benutzen;

(ii) die Copyright-Vermerke der Deutsche Oppenheim oder einer ihrer Lieferanten zu verändern oder zu entfernen;

(iii) Handelsmarken, Dienstleistungs- oder Produktbezeichnungen, Domain-Namen, Logos oder andere Identifizierungsmerkmale der Deutsche Oppenheim oder Dritter ohne die vorherige, schriftliche Einwilligung der Deutsche Oppenheim bzw. des jeweiligen Dritten zu benutzen;

(iv) abgesehen von üblichen Zwischenspeichern im Rahmen des Betrachtens der entsprechenden Seite, Marktinformationen (wie z. B. Wertpapier-Kurse, Unternehmensnachrichten, Börsenindices) zu kopieren, herunterzuladen oder zu speichern, diese Marktinformationen weiter zu verteilen oder den Zugang zu diesen zu erlauben, oder diese Marktdaten zur Erzeugung eines Indexes zu benutzen, sofern dieser Index als handelbares Instrument benutzt werden kann im Sinne eines Wertpapieres.

7. Verbraucherschlichtungsstellen

Der Verwalter nimmt am Streitbeilegungsverfahren der Verbraucherschlichtungsstelle „Ombudsmann der privaten Banken“ (www.bankenombudsmann.de) teil. Dort hat der Auftraggeber die Möglichkeit, zur Beilegung einer Streitigkeit mit dem Verwalter den Ombudsmann der privaten Banken anzurufen. Näheres regelt die „Verfahrensordnung für die Schlichtung von Kundenbeschwerden im deutschen Bankgewerbe“, die auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird oder im Internet unter www.bankenverband.de abrufbar ist.

Die Beschwerde ist in Textform (z. B. mittels Brief, Telefax oder E-Mail) an die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken e. V., Postfach 040307, 10062 Berlin, Fax: (030) 1663-3169, E-Mail: ombudsmann@bdb.de, zu richten.

8. Richtlinie über den Umgang mit Interessenkonflikte

9. Informationsblatt Reklamation

10. Einlagensicherung

Deutsche Oppenheim Family Office AG gehört dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Der Einlagensicherungsfonds sichert gemäß seinem Statut Kontoguthaben von Bankkunden, die nach den geltenden Bedingungen von der Bank zurückzuzahlen sind.

Nicht gesichert sind unter anderem die zu den Eigenmitteln der Bank zählenden Einlagen und Verbindlichkeiten aus Inhaber- und Orderschuldverschreibungen.
Einlagen von anderen Gläubigern als natürlichen Personen und rechtsfähigen Stiftungen werden nur geschützt, wenn (i) es sich bei der Einlage um keine Verbindlichkeit aus einer Namensschuldverschreibung oder einem Schuldscheindarlehen handelt und (ii) die Laufzeit der Einlage nicht mehr als 18 Monate beträgt.

Auf Einlagen, die bereits vor dem 1. Januar 2020 bestanden haben, findet die Laufzeitbeschränkung keine Anwendung. Nach dem 31. Dezember 2019 entfällt dieser Bestandsschutz, sobald die betreffende Einlage fällig wird, gekündigt werden kann oder anderweitig zurückgefordert werden kann, oder wenn die Einlage im Wege einer Einzel- oder Gesamtrechtsnachfolge übergeht.

Für die Verbindlichkeiten der Banken, die bereits vor dem 1. Oktober 2017 bestanden haben, gelten zunächst die bis zum 1. Oktober 2017 gültigen Regelungen des Statuts des Einlagensicherungsfonds. Dieser Bestandsschutz entfällt, sobald die betreffende Verbindlichkeit fällig wird, gekündigt oder anderweitig zurückgefordert werden kann oder wenn die Verbindlichkeit im Wege einer Einzel- oder Gesamtrechtsnachfolge übergeht.

Für die Berechnung der Sicherungsgrenze ist die Höhe der für die Einlagensicherung maßgeblichen Eigenmittel der Bank maßgeblich. Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt bis zum 31. Dezember 2019 20 %, bis zum 31. Dezember 2024 15 % und ab dem 1. Januar 2025 8,75 % der Eigenmittel der Bank im Sinne von Art. 72 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013. Diese Stichtage gelten für alle Einlagen, die nach dem 31. Dezember 2011 begründet oder prolongiert wurden beziehungsweise werden. Für Einlagen, die vor dem 31. Dezember 2011 begründet wurden, gelten die alten Sicherungsgrenzen bis zur Fälligkeit der Einlage oder bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin.

Auf Wunsch teilen wir Ihnen die aktuelle Sicherungsgrenze gern mit. Alternativ können Sie sie im Internet unter www.bankenverband.de abfragen.
Einzelheiten der Sicherung sind im § 6 des Statuts des Einlagensicherungsfonds festgehalten, das wir Ihnen auf Anfrage ebenfalls gern zur Verfügung stellen.

11. Hinweis zur Bankenabwicklung und Gläubigerbeteiligunge (Bail-in)

Als Reaktion auf Erfahrungen in der Finanzkrise 2008 haben viele Staaten Regelungen erlassen, mit denen ausfallgefährdete Banken zukünftig ohne eine Beteiligung des Steuerzahlers geordnet abgewickelt werden können. Dies führt dazu, dass Anteilsinhaber und Gläubiger von Banken im Falle einer Abwicklung an deren Verlusten beteiligt werden können. Ziel ist es, die Abwicklung einer Bank ohne Einsatz öffentlicher Mittel zu ermöglichen. Nähere Informationen erhalten Sie im beigefügten Dokument.

Bail-in

12. Hinweise zur zweiten Aktionärsrechterichtlinie

Die Deutsche Oppenheim Family Office AG unterfällt der Begriffsbestimmung nach als Vermögensverwalter im Sinne von § 134a Abs. 1 Nr. 2 AktG und hat daher ihre Mitwirkung in Portfoliogesellschaften (Mitwirkungspolitik) gemäß § 134b Abs. 1 und Abs. 2 AktG zu beschreiben und etwaige Abweichungen von diesen Vorgaben gemäß § 134b Abs. 4 AktG offenzulegen und zu begründen.

Die Deutsche Oppenheim Family Office AG übt keine Aktionärsrechte i.S.v. § 134b Abs. 1 Nr. 1 AktG aus, die auf einer Mitwirkung in der Gesellschaft basieren. Insbesondere werden keine in Bezug auf die Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften bezogenen Rechte wahrgenommen. Das Recht auf einen Gewinnanteil im Sinne der §§ 60ff. AktG sowie auf Bezugsrechte werden in Rücksprache mit dem Kunden wahrgenommen.

Die Überwachung wichtiger Angelegenheiten der Gesellschaften im Sinne von § 134b Abs. 1 Nr. 2 AktG erfolgt durch Kenntnisnahme der gesetzlich angeordneten Berichterstattung der Gesellschaften in Finanzberichten sowie Adhoc-Mitteilungen.

Ein Meinungsaustausch mit den Gesellschaftsorganen und den Interessenträgern der Gesellschaft im Sinne von § 134 Abs. 1 Nr. 3 AktG findet nicht statt.

Beim Auftreten von Interessenkonflikten im Sinne von § 134b Abs. 1 Nr. 5 AktG erfolgt eine Offenlegung gegenüber den Betroffenen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen und eine Abklärung des weiteren Vorgehens mit denselben.

Eine jährliche Veröffentlichung über die Umsetzung der Mitwirkungspolitik im Sinne von § 134b Abs. 2 AktG erfolgt nicht, weil eine entsprechende Rechtewahrnehmung nicht erfolgt.

Eine Veröffentlichung des Abstimmungsverhaltens im Sinne von § 134b Abs. 3 AktG erfolgt nicht, weil eine Teilnahme an Abstimmungen nicht erfolgt.

13. Offenlegung im Hinblick auf Nachhaltigkeit

Die Verordnung (EU) Nr. 2019/2088 des europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten – auch Offenlegungsverordnung genannt – sieht neue Transparenzpflichten im Hinblick auf Nachhaltigkeitskriterien und Nachhaltigkeitsrisiken vor. Hiernach sind u.a. Offenlegungen auf der Website sowohl auf Ebene von Produkten, welche z. B. ökologische oder soziale Merkmal berücksichtigen, als auch auf Unternehmensebene vorzunehmen.
Die nachfolgenden Veröffentlichungen beziehen sich auf die gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungen auf Websites gemäß der Offenlegungsverordnung.

Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in der Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung

Definition von Nachhaltigkeitsrisiken

Als Nachhaltigkeitsrisiken („ESG-Risiken“) werden Ereignisse oder Bedingungen in den Bereichen Umwelt („Environment“), Soziales („Social“) oder Unternehmensführung („Corporate Governance“) bezeichnet, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben könnten. Diese Risiken können sowohl separat als auch kumulativ auftreten; sie können einzelne Unternehmen, aber auch ganze Sektoren/Branchen oder Regionen betreffen und dabei stark unterschiedlich ausgeprägt sein.

Nachfolgende Beispiele sollen zur Veranschaulichung der Nachhaltigkeitsrisiken dienen:

Durch vermehrt auftretende Extremwetterereignisse in Folge des Klimawandels (sog. physische Risiken) können z. B. Produktionsstätten einzelner Unternehmen oder ganze Regionen beeinträchtigt oder zerstört werden, was zu Produktionsausfällen, steigenden Kosten zur Wiederherstellung der Produktionsstätten und höheren Versicherungskosten führt. Ferner können Extremwetterereignisse in Folge des Klimawandels, wie z. B. anhaltendes Niedrigwasser in Trockenperioden, den Transport von Waren beeinträchtigen oder gar zeitweise unmöglich machen.

Ebenso bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft (sog. Transitionsrisiken): So können beispielsweise politische Maßnahmen zu einer Verteuerung und/oder Verknappung fossiler Energieträger führen (Beispiele: Kohleausstieg, CO2-Steuer) oder zu hohen Investitionskosten aufgrund erforderlicher Sanierungen von Gebäuden und Anlagen. Neue Technologien können bekannte verdrängen (z. B. Elektromobilität), veränderte Kundenpräferenzen und gesellschaftliche Erwartungen können Geschäftsmodelle von den Unternehmen gefährden, die hierauf nicht rechtzeitig reagieren und gegensteuern (beispielsweise durch eine Anpassung des Geschäftsmodells).

Eine starke Zunahme der physischen Risiken würde eine abruptere Umstellung der Wirtschaft erfordern, was wiederum zu höheren Transitionsrisiken führt.

Risiken aus dem Bereich Soziales ergeben sich u. a. aus der Nichteinhaltung arbeitsrechtlicher Standards (z. B. Kinder- und Zwangsarbeit), der Einhaltung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.

Als Beispiele für Risiken im Rahmen der Unternehmensführung, die sich aus einer unzureichenden Corporate Governance ergeben und zu hohen Strafzahlungen führen können, sind die Nichteinhaltung der Steuerehrlichkeit und Korruption zu nennen.

Insbesondere wirken sich Nachhaltigkeitsrisiken auf die nachfolgenden traditionellen Risiken von Wertpapieranlagen aus und können bei ihrem Eintreten die Rendite einer Wertpapieranlage maßgeblich negativ beeinflussen:

⦁ Branchenrisiko
⦁ Preisänderungsrisiko
⦁ Emittenten / Bonitätsrisiko
⦁ Dividendenrisiko
⦁ Liquiditätsrisiko
⦁ Währungsrisiko
 
Art und Weise der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken

Die Deutsche Oppenheim berücksichtigt Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen der Anlageberatung und der Finanzportfolioverwaltung in der folgenden Art und Weise:

Für die Bewertung der Nachhaltigkeitsrisiken werden u.a. Informationen von externen Dienstleistern genutzt, die sich auf die qualitative Bewertung hinsichtlich der ESG-Faktoren spezialisiert haben.

Da sich Nachhaltigkeitsrisiken unterschiedlich stark auf einzelne Unternehmen, Branchen, Anlageregionen, Währungen und Anlageklassen (z. B. Aktien oder Anleihen) auswirken können, verfolgt die Bank bei den Empfehlungen von Finanzinstrumenten den Ansatz einer möglichst breiten Streuung der Anlagen (Diversifizierung), um die Auswirkungen eines Eintritts von Nachhaltigkeitsrisiken auf das Depot des Kunden zu reduzieren. Die Deutsche Oppenheim empfiehlt grundsätzlich eine Aufteilung in verschiedene Anlageklassen, um ein kundenindividuelles Chance-Risiko-Profil darzustellen. Zudem wird in der Anlageberatung eine breite Streuung der Anlageklassen in verschiedenen Branchen / Sektoren, Anlageregionen und Währungen verfolgt.

Bei den Investitionsentscheidungen im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung werden neben der Diversifizierung Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen des Investmentprozesses an unterschiedlichen Stellen beachtet. Nachhaltigkeitsrisiken werden bei der makroökonomischen Betrachtung und Entwicklung der Marktmeinung, bei der Erstellung der Asset-Allokation für die einzelnen Anlagestrategien und bei der Auswahl der einzelnen Finanzinstrumente berücksichtigt.

Nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen von Investitionsentscheidungen

Am 10. März 2021 ist die Verordnung (EU) 2019/2088 vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Offenlegungsverordnung) in Kraft getreten. Ziel der Verordnung ist die Förderung nachhaltiger Investitionen durch Verpflichtung der Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater zur Offenlegung von Informationen in Bezug auf Nachhaltigkeitsrisiken und nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen gegenüber Anlegern und Kunden.

Diese von der Deutsche Oppenheim Family Office AG (im Folgenden „Deutsche Oppenheim“) in ihrer Funktion als Finanzmarktteilnehmer vorgelegte Erklärung zu nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen gibt Aufschluss zu dem von der Deutsche Oppenheim verfolgten Ansatz bei der Berücksichtigung der wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Artikel 4 der Offenlegungsverordnung enthält Ausführungen zu den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Konkretisiert werden diese durch die entsprechenden Durchführungsverordnungen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Erklärung noch nicht in Kraft sind, jedoch negative Auswirkungen von Anlagen behandeln sollen, die unter Nachhaltigkeitsaspekten als wesentlich anzusehen sind. Die vorliegende Erklärung gilt für alle Finanzprodukte im Sinne der Offenlegungsverordnung (verwaltete Portfolios, alternative Investmentfonds (AIF), Versicherungsanlageprodukte (insurance-based investment products, IBIP), Altersvorsorgeprodukte, Altersversorgungssysteme, Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW), Paneuropäische Private Pensionsprodukte (PEPP)*.

Ab dem 10. März 2021 berücksichtigt die Bank die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen (Principal Adverse Impact, PAI) ihrer Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren, wie in der vollständigen Erklärung ausführlicher beschrieben, und legt im Rahmen künftiger Erklärungen die Tragweite dieser Auswirkungen offen.

Wie der vollständigen Erklärung unten zu entnehmen ist, berücksichtigt die Deutsche Oppenheim bei Anlageentscheidungen vier bestimmte Arten etwaiger Auswirkungen. Formale Vorgaben hierzu gibt es bislang nicht. Für das Anlageuniversum relevante Faktoren, die im Zusammenhang mit den bereits erwähnten wichtigsten nachteiligen Auswirkungen stehen, werden zu diesem Zweck offengelegt. Dabei fließen diese nachteiligen Auswirkungen als zusätzliches Kriterium in die Auswahl von Finanzinstrumenten ein, haben jedoch nicht zwangsläufig mehr Gewicht als andere maßgebliche Faktoren. Die Deutsche Oppenheim unterhält keine direkten Verbindungen zu Unternehmen, in die investiert wird, und hat somit keinen Einfluss auf deren Geschäftsaktivitäten oder Risiken. Die Deutsche Oppenheim folgt bestimmten international anerkannten Grundsätzen für nachhaltige Geschäfts- und Bankaktivitäten. Nähere Angaben hierzu finden sich in der vollständigen Erklärung. 

*Die aufgeführten Produkte werden nicht alle von der Deutsche Oppenheim Famliy Office AG als Finanzmarktteilnehmer angeboten

Beschreibung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen

Die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen werden jährlich von der Deutsche Oppenheim geprüft. Hierzu zählen auch die Identifizierung, Priorisierung und Festlegung von erforderlichen Maßnahmen zur Steuerung dieser Risiken. Im aktuellen Referenzzeitraum werden folgende Aspekte von der Bank als wichtigste nachteilige Auswirkungen angesehen, die bei der Auswahl von Finanzinstrumenten berücksichtigt werden:  

⦁ Engagement im Bereich fossiler Brennstoffe
Branchen mit Umsätzen aus der Exploration, dem Abbau, der Förderung, dem Vertrieb oder der Veredelung von festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen (d. h. Kohle, Öl, Erdgas)

⦁ CO2-Emissionen
Angaben zu CO2-Äquivalenten, die Aufschluss über Menge und Intensität der Emissionen eines Unternehmens geben

⦁ Einhaltung der Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen
Kontrolle, dass die Unternehmen Mindeststandards in Bezug auf Menschenrechte, Arbeitsrecht, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung erfüllen

⦁ Geschäftsaktivitäten im Bereich umstrittener Waffen
Branchen mit Umsätzen aus der Herstellung oder dem Verkauf umstrittener Waffen (d. h. Antipersonenminen, Streumunition, chemische, biologische, radiologische oder atomare Waffen)

Beschreibung von Maßnahmen zur Steuerung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen

Ab dem 10. März 2021 legt die Deutsche Oppenheim für das Anlageuniversum relevante Faktoren offen, die im Zusammenhang mit den oben genannten wichtigsten nachteiligen Auswirkungen stehen, und schafft damit die Grundlage für fundierte Entscheidungen beim Auswahlprozess im Rahmen der Konzipierung entsprechender Finanzprodukte.

Damit soll vor allem erreicht werden, dass die relevanten Daten bei der Auswahl von Produkten, die den von uns verwalteten Fonds und Portfolios zugrunde liegen, zur Verfügung stehen. Oberstes Gebot im Treuhandgeschäft ist es, sämtliche Anlageentscheidungen stets im besten Interesse unserer Kunden zu treffen und dabei alle finanziellen Faktoren und Risiken zu berücksichtigen. Die nachteiligen Auswirkungen fließen als zusätzliches Kriterium in die Anlageentscheidungen unserer Portfoliomanager ein, haben jedoch nicht zwangsläufig ein höheres Gewicht als andere für die Anlageentscheidung maßgebliche Faktoren.

Bei der Bereitstellung der erforderlichen Daten und Überwachung des Universums investierbarer Produkte arbeitet die Bank mit externen Anbietern zusammen und erhält so jeden Monat Informationen zur Geschäftstätigkeit und den kontroversen Aktivitäten der Unternehmen im Anlageuniversum.

Regelung von Geschäftsaktivitäten

In ihrer Funktion als Finanzmarktteilnehmer für Finanzprodukte im Sinne der Offenlegungsverordnung unterhält die Deutsche Oppenheim keine direkten Verbindungen zu den Unternehmen, in die investiert wird, und hat somit keinen Einfluss auf deren Geschäftstätigkeit oder ‑risiken.

Verweise auf internationale Standards

Die Deutsche Oppenheim orientiert sich an international anerkannten Grundsätzen für nachhaltige Geschäfts- und Bankaktivitäten. Beispiele hierfür sind die 10 Prinzipien des UN Global Compact, die von der UN unterstützten Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investieren, die UN-Prinzipien für verantwortungsvolles Banking und die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte.

Erklärung der Deutsche Oppenheim zu nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen in ihrer Funktion als Finanzberater

Im Rahmen der Finanzberatung berücksichtigt die Deutsche Oppenheim Family Office AG (im Folgenden „Deutsche Oppenheim“)wichtige nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren, die im Folgenden näher erläutert werden. Ausführungen zu den wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen finden sich in Artikel 4 der Verordnung (EU) 2019/2088 vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (die „Offenlegungsverordnung“). Konkretisiert werden diese durch die entsprechenden Durchführungsverordnungen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Erklärung noch nicht in Kraft sind, jedoch negative Auswirkungen von Anlagen behandeln sollen, die unter Nachhaltigkeitsaspekten als wesentlich anzusehen sind.

In ihrer Funktion als Finanzberater berücksichtigt die Bank fortan für alle von EU-Rechtsträgern verwalteten Finanzprodukte im Sinne der Offenlegungsverordnung (verwaltete Portfolios, alternative Investmentfonds (AIF), Versicherungsanlageprodukte (insurance-based investment products, IBIP), Altersvorsorgeprodukte, Altersversorgungssysteme, Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW), Paneuropäische Private Pensionsprodukte (PEPP)* folgende wichtige nachteilige Auswirkungen gemäß Definition in den Entwürfen der entsprechenden Durchführungsverordnungen:

⦁ Engagement im Bereich fossiler Brennstoffe
Branchen mit Umsätzen aus der Exploration, dem Abbau, der Förderung, dem Vertrieb oder der Veredelung von festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen (d. h. Kohle, Öl, Erdgas)

⦁ CO2-Emissionen
Angaben zu CO2-Äquivalenten, die Aufschluss über Menge und Intensität der Emissionen eines Unternehmens geben

⦁ Einhaltung der Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen
Kontrolle, dass die Unternehmen Mindeststandards in Bezug auf Menschenrechte, Arbeitsrecht, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung erfüllen

⦁ Geschäftsaktivitäten im Bereich umstrittener Waffen
Branchen mit Umsätzen aus der Herstellung oder dem Verkauf umstrittener Waffen (d. h. Antipersonenminen, Streumunition, chemische, biologische, radiologische oder atomare Waffen)

*Die Beratung erstreckt sich derzeit nicht auf alle hier aufgeführten Produkte

Insgesamt hat sich die Datenlage zu den positiven und negativen Auswirkungen von Investitionen spürbar verbessert. Eine Quantifizierung ist somit leichter möglich. Meist schlagen sich die nachteiligen Auswirkungen, die Unternehmen oder physische Vermögenswerte (Real Assets) für die Umwelt, die Mitarbeiter oder die Gesellschaft haben können, mittelbar oder unmittelbar in Finanzrisiken nieder. Es drohen der Verlust der Betriebslizenz, eine Verschlechterung der Wettbewerbsposition, schwindende Kundenzahlen oder bröckelnde Unterstützung der Öffentlichkeit. All diese Faktoren lassen sich unter dem Schlagwort „Nachhaltigkeitsrisiko“ zusammenfassen, das die Aspekte Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental, Social and Governance, ESG) beinhaltet. 

Ab dem 10. März 2021, spätestens jedoch ab dem 30. Juni 2021, sind in der EU ansässige Verwalter oder Hersteller von verwalteten Finanzprodukten (Finanzmarktteilnehmer im Sinne der Offenlegungsverordnung), die am Bilanzstichtag das Kriterium erfüllen, im Laufe des Geschäftsjahres durchschnittlich mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt zu haben, verpflichtet, eine Erklärung zu veröffentlichen, welche Strategie sie in Bezug auf die Berücksichtigung der wichtigsten nachteiligen Auswirkungen und den Umgang damit verfolgen. Wir gehen davon aus, dass Finanzmarktteilnehmer in ihrer ersten Erklärung vor allem mit qualitativen Angaben darauf eingehen werden, inwieweit sie bei Investitionsentscheidungen wichtige nachteilige Auswirkungen berücksichtigen. Erste Erklärungen mit Angaben zur quantitativen Bewertung der Indikatoren dürften bis spätestens 30. Juni 2022 folgen. Ab diesem Zeitpunkt ist mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Datenlage für Anleger und Finanzberater zu rechnen.

Im Rahmen unserer Sorgfaltspflichtprüfung im Beratungsgeschäft werden wir die von den Finanzmarktteilnehmern veröffentlichten Erklärungen zu wichtigen nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen untersuchen, inwieweit Deckungsgleichheit zwischen den darin aufgeführten wesentlichen Negativauswirkungen und unseren eigenen besteht. Die verbesserte Sorgfaltspflichtprüfung schafft die Voraussetzung für mehr Klarheit und Transparenz in Bezug auf die maßgeblichen nachteiligen Auswirkungen, die Finanzmarktteilnehmer in ihren Entscheidungen berücksichtigen. Auf diese Weise können Produkte herausgefiltert werden, die unseren Qualitätsanforderungen nicht entsprechen. Dies kann zur Folge haben, dass die entsprechenden Finanzprodukte von uns nicht empfohlen werden.

Nachhaltigkeit und Vergütung

Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsrisiken sind integrale Bestandteile bei der leistungsabhängigen Ermittlung der variablen Vergütung im Deutsche-Bank-Konzern, sowohl für Mitarbeiter als auch für den Vorstand. Wo immer es angebracht ist, haben wir nachhaltigkeitsbezogene Ziele festgelegt, und zwar solche finanzieller wie auch nicht-finanzieller Art – wie beispielsweise unser Volumenziel für nachhaltige Finanzierungen und Vermögensanlagen sowie unsere Ziele für die Unternehmenskultur und das Verhalten unserer Mitarbeiter.
Darüber hinaus erwarten wir von allen Mitarbeitern, dass sie die in unserem Verhaltenskodex festgelegten Nachhaltigkeitsgrundsätze einhalten. Diese zielen darauf ab, nachhaltigen Mehrwert für unsere Kunden, Mitarbeiter, Investoren und die Gesellschaft insgesamt zu schaffen. Der Verhaltenskodex ist in unsere Führungs-und Entscheidungsstrukturen, Richtlinien, Prozesse und Kontrollsysteme eingebettet.

Nachhaltigkeitsbezogene Produktangaben

Beschreibung der ökologischen oder sozialen Merkmale

Im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung berücksichtigt die Deutsche Oppenheim Family Office AG (im Folgenden „Deutsche Oppenheim“) ökologische und soziale Merkmale bei der Auswahl von Anleihen und Aktien. Die Finanzportfolioverwaltung strebt aber keine nachhaltige Investition an und trägt nicht zur Erreichung eines Umweltziels oder sozialen Ziels bei.

Mindestvoraussetzung für eine Investition in Anleihen und Aktien im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung mit nachhaltigen Investments ist, dass Emittenten nach Information von Institutional Shareholder Services Germany AG (vormals: oekom research AG) („ISS“) kein für die Deutsche Oppenheim Finanzportfolioverwaltung mit nachhaltigen Investments festgelegtes Ausschlusskriterium in Bezug auf ausgewählte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Es sollen private Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen ausgeschlossen werden, bei denen der Umsatz in kritischen Geschäftsfeldern größer als die für jedes einzelne Geschäftsfeld definierte Toleranzschwelle (Zielgröße) ist oder die kritische Geschäftspraktiken einsetzen. Zusätzlich sollen Staaten ausgeschlossen werden die kritische soziale und umweltspezifischen Praktiken einsetzen.


Methoden, die angewandt werden, um die ökologischen oder sozialen Merkmale zu bewerten und zu überwachen

Für die Beurteilung, ob es sich um Aktien oder Anleihen handelt, die Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, orientiert sich die Deutsche Oppenheim ausschließlich an durch ISS erstellten und regelmäßig aktualisierten Positiv-Listen. Diese werden nach Vorgaben der Bank zu Nachhaltigkeitskriteren für die Ausschlüsse von Emittenten erstellt.
Die Deutsche Oppenheim prüft die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien für die Ausschlüsse von Emittenten durch ISS nicht. Die Deutsche Oppenheim kann für die Richtigkeit der Beurteilung durch ISS und die Richtigkeit inkl. Vollständigkeit der von ISS erstellten Positiv-Listen keine Gewährleistung übernehmen, sondern wird Informationen von ISS zugrunde legen. Auch auf etwaige Störungen bei der Analyse und Researchaufbereitung durch ISS hat die Deutsche Oppenheim keinen Einfluss.
ISS stellt der Deutsche Oppenheim regelmäßig aktualisierte Positiv-Listen zur Verfügung. Die Deutsche Oppenheim orientiert sich bei der Auswahl der Anleihen und Aktien an den jeweils aktualisierten Positiv-Listen. Sobald ein Anlageinstrument die Nachhaltigkeitskriterien nicht mehr erfüllt, wird die Deutsche Oppenheim unter Wahrung der Interessen des Kunden vorrangig den Verkauf dieses Anlageinstruments anstreben.

 
Datenquellen und Kriterien für die Bewertung der zugrunde liegenden Vermögenswerte hinsichtlich der ökologischen oder sozialen Merkmale

Die Deutsche Oppenheim wird im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung vorzugsweise in Anleihen und Aktien investieren, die bestimmten Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Für die Beurteilung, ob es sich um eine Anleihe oder Aktie handelt, das den Nachhaltigkeitskriterien entspricht, orientiert sich die Deutsche Oppenheim an Einschätzungen von ISS.
Mindestvoraussetzung für eine Investition in Anleihen und Aktien im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung mit nachhaltigen Investments ist, dass Emittenten nach Information von ISS kein für die Deutsche Oppenheim Finanzportfolioverwaltung mit nachhaltigen Investments festgelegtes Ausschlusskriterium in Bezug auf ausgewählte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Es sollen private Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen ausgeschlossen werden, bei denen der Umsatz in kritischen Geschäftsfeldern größer als die für jedes einzelne Geschäftsfeld definierte Toleranzschwelle (Zielgröße) ist oder die kritische Geschäftspraktiken einsetzen. Zusätzlich sollen Staaten ausgeschlossen werden die kritische soziale und umweltspezifischen Praktiken einsetzen.

Offenlegung zur Berücksichtigung von ökologischen oder sozialen Merkmalen in vorvertraglichen Informationen

Veröffentlicht durch Deutsche Oppenheim Family Office AG, 
© Deutsche Oppenheim Family Office AG, Köln.

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